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TaschenfederkernmatratzeWer sich heute mit dem Kauf einer Matratze beschäftigt, stößt auf ein
unübersehbares Angebot der unterschiedlichsten Typen. Schaumstoff-,
Latex- aber auch die gute alte Taschenfederkernmatratze finden sich in
allen Variationen und Preisklassen. Besonders sogenannte 5- oder
7-Zonen-Matratzen erfreuen sich z. Z. einer hohen Beliebtheit. Der
Vorteil, den die Taschenfederkernmatratze hier bietet, liegt in ihrer
Konstruktionsweise begründet. Eine Taschenfederkernmatratze besteht aus
einer großen Anzahl von Stahlfedern, die einzeln in kleine Stofftaschen
eingenäht wurden, die ihrerseits wieder durch ein Band miteinander
verbunden und, je nach Modell, eine Kaltschaum- oder Latexauflage
besitzen und in einen Schaumstoffkern eingefasst sind um die Stabilität
zu gewährleisten. In der Regel werden ca. 500 dieser Federtaschen bei
einer 100 x 200 cm Matratze verwendet. Es können aber auch bis zu 1000
Federtaschen sein. Im Gegensatz zu Schaumstoff- oder Latexmatratzen,
bei denen die verschiedenen Zonen aus unterschiedlich verdichtetem
Material bzw. verschieden geformten und verdichteten Materialien
gebildet werden, gewährleisten die nicht direkt miteinander verbundenen
Taschenfedern eine wesentlich punktgenauere Anpassung an den Körper des
Liegenden als selbst hochwertige Schaumstoffmatratzen. Der erste
Eindruck, den man z. B. von einer Taschenfederkernmatratze der Härte 2
bei einer Liegeprobe hat, ist dann auch immer der, dass diese sich
fester anfühlt als selbst eine Schaumstoffmatratze der Härte 3. Was bei
längerem Gebrauch auch auffällig ist, ist die Tatsache, dass sich der
Liegekomfort selbst bei teuren Latexmatratzen über die Jahre
verschlechtert, sie werden weicher. Bei Taschenfederkernmatratzen der
besseren Sorte, d.h. höherer Federanzahl, tritt dieser Effekt, wenn
überhaupt, nur minimal auf. |
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