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Kaltschaummatratze | Matratze aus Kaltschaum


Kaltschaummatratzen sind mit einer Reihe von Vorurteilen belegt. So sagt man einer Matratze aus Kaltschaum immer noch nach, sie wäre zu weich, zu kurzlebig oder würde zu Geruchsentwicklung neigen.

Auf hochwertige Kaltschaummatratzen trifft das heutzutage längst nicht mehr zu. Die Matratze aus Kaltschaum kann es mittlerweile qualitativ durchaus mit ihren Federkern- und Latexkonkurrenten aufnehmen. Kaltschaummatratzen bestehen größtenteils aus umweltverträglich aufgeschäumtem Polyurethan. Die Qualität wird durch die Stauchhärte und vor allem das Raumgewicht bestimmt. Das Raumgewicht gibt an, wie viel Rohstoff pro Kubikmeter für den Matratzenschaum eingesetzt wurde. Je höher das Raumgewicht, desto besser die Qualität. Eine zu leichte Kaltschaummatratze ist weniger haltbar. Ein geringeres Raumgewicht führt dazu, dass sich die Matratze nach Belastungen weniger gut wieder aufrichtet. Auch Kuhlen können sich bilden. Qualitätsmatratzen aus Kaltschaum weisen ein Raumgewicht von etwa 50 Kilogramm pro Kubikmeter oder mehr auf, die entsprechende Bezeichnung lautet RG50.

Die Stauchhärte oder Eindruckhärte bestimmt die Festigkeit einer Matratze und damit die Liegeeigenschaften. Gemeint ist mit Stauchhärte die Kraft, die das Material einem Druck von außen entgegensetzt. Sie ist weitgehend unabhängig vom Raumgewicht. Unterschiedliche Stauchhärten werden durch unterschiedliche molekulare Strukturen erreicht, durch die die Zellstege der Kaltschaumzellen verschiedene Festigkeitsgrade erreichen.

Eine gute Matratze aus Kaltschaum verfügt wie ihre Pendants aus anderen Materialien über verschiedene Zonen, die in ihrer Festigkeit den jeweiligen Beanspruchungen angepasst sind. Eine hochwertige 7 Zonen Kaltschaummatratze verfügt heutzutage über gute Belüftungsfunktionen, die für ein angenehmes Schlafklima sorgen. Sie stehen anderen Matratzen im Grunde in nichts nach.