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Französisches Bett


Ein Französisches Bett ist ein Doppelbett, bei dem zwischen den beiden Teilbetten rechts und links keine sogenannte Besucherritze, also kein störender Zwischenraum ist. Es ist also nicht wie ein deutsches Doppelbett die Aneinanderreihung von 2 Einzelbetten sondern ein eigenständiges zusammenhängendes Bett ohne Zwischenkanten. Meist hat es eine Breite von 1,40 oder mehr. Betten in der Breite von 1,20 oder weniger würde man nicht als Französische Betten bezeichnen, da handelt es sich eher um etwas breitere Einzelbetten.

Man sieht in einem Französischen Bett ein breites Bett für zwei oder mehr Personen mit mindestens der Breite von 125 cm. Die Höchstbreite wird hier auf 180 cm festgelegt, wobei man sich wohl an den typischen Hotelbetten in Frankreich orientiert. Tatsächlich kann man im Fachhandel auch Französische Betten mit mehr als 1.80 Breite kaufen.
Die Bezeichnung Französisches Bett nimmt Bezug auf den französischen Lebensstil, bei dem man der intensiven körperlichen Liebe eine deutlich größere Bedeutung als in anderen Länder in Europa zumisst. Und Liebe im Bett geht nicht so gut, wenn man eine Besucherritze hat.

Als Bezeichnung für das Französische Bett verwendet man auch die Begriffe Grandlit oder Grand-Lit . Das Französische Bett ist vor allem in Frankreich und in vielen südeuropäischen Ländern als Bett für die Eheleute verbreitet, während man in Deutschland und den meisten anderen Ländern einfach zwei Einzelbetten im Schlafzimmer der Eheleute nebeneinander montiert.